Auch mit einer chronischen Erkrankung sind Sie nicht allein: Es gibt zahlreiche Anlaufstellen und Unterstützungsangebote, bei denen Sie konkreten Rat und praktische Hilfe finden.

 

Hier finden Sie eine Liste mit allgemeinen Ansprechpartnern:

  • Hausärzte: Ihre ersten Ansprechpartner in allen Gesundheitsfragen
  • Fachärzte: Ärzte mit Spezialausbildung in einem medizinischen Fachgebiet
    • Rheumatologen: Spezialisten mit Erfahrung in der Diagnose und Therapie rheumatischer Erkrankungen
    • Gastroenterologen: Spezialisten mit Erfahrung in der Diagnose und Therapie von Magen-Darm-Erkrankungen
    • CED-Spezialisten: Gastroenterologen, die sich auf chronisch-entzündliche Darmerkrankungen spezialisiert haben
    • Dermatologen: Hautärzte, Experten für Hauterkrankungen 
    • Ophthalmologen: Augenärzte, Experten für sämtliche Erkrankungen rund ums Auge
  • Physiotherapeuten: Experten rund um den menschlichen Bewegungsapparat. Sie zeigen Ihnen z. B. Übungen, mit denen Sie bei einer körperlichen Einschränkung gezielt Ihre Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer verbessern können.
  • Ergotherapeuten: Spezialisten, die Ihnen helfen, wenn Sie physisch oder psychisch beeinträchtigt sind. Sie unterstützen Sie dabei, ein möglichst selbstständiges Leben zu führen – sie leiten Sie zu ergonomischen Bewegungen an und schulen den Umgang mit Hilfsmitteln.
  • Psychologen/Psychiater: Experten für die seelische Gesundheit. In einer Psychotherapie können Sie zum Beispiel gemeinsam Strategien erarbeiten, wie Sie Ihre Erkrankung besser bewältigen und mit Belastungen umgehen können.
  • Selbsthilfegruppen: Hier können Sie Menschen treffen, die unter derselben Erkrankung leiden wie Sie und sich gegenseitig austauschen. 
  • Selbsthilfeverbände: Zusammenschlüsse von Selbsthilfegruppen zum selben Thema. Sie setzen sich für die Interessen ihrer Mitglieder ein und leisten wichtige Vernetzungsarbeit.
  • Patientenorganisationen: Interessenvertretungen und Ansprechpartner für Patienten – sie bieten Ihnen Informationen und Beratung.
  • Fachkliniken und Behandlungszentren: Krankenhäuser, die auf die Behandlung bestimmter Erkrankungen spezialisiert sind. Hier treffen Sie auf ein Ärzte- und Therapeutenteam, das Ihnen auch bei einer seltenen Erkrankung die bestmöglichen Diagnose- und Therapieoptionen bereitstellt.
  • Reha-Einrichtungen: Hier kümmert sich ein Team von Therapeuten unterschiedlicher Fachrichtungen intensiv um Sie, damit Sie Kraft tanken und sich bestmöglich auf Ihren Alltag mit Ihrer Erkrankung vorbereiten können.

 

Gelenk

  • Die Deutsche Rheuma-Liga ist eine Patientenorganisation, die Informationen und praktische Hilfen rund um das Leben mit einer rheumatischen Erkrankung bietet, wie zum Beispiel Bewegungsprogramme und Patientenschulungen. Mit der Versorgungslandkarte stellt sie zudem eine Datenbank mit rund 1.500 Rheuma-Spezialisten online zur Verfügung, auf die Sie kostenlos zugreifen können.

  • Für junge Menschen mit Rheuma gibt es die Plattform "Mein Rheuma wird erwachsen!". Diese wurde von der Deutschen Rheuma-Liga in Kooperation mit dem Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) ins Leben gerufen und unterstützt Sie in der besonderen Phase des Erwachsenwerdens. Hier finden Sie auch praktische Tipps, wie der Wechsel vom Kinder- zum Erwachsenen-Rheumatologen reibungslos gelingen kann.

 

Darm

  • Die Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV) e. V. ist der größte Selbsthilfeverband für Menschen mit CED. Er bietet u. a. wichtige Unterstützungsangebote für Betroffene, wie etwa eine Beratung durch Fachleute – ganz gleich, ob Sie eine medizinische oder sozialrechtliche Frage haben.

  • Das Kompetenznetz Darmerkrankungen ist ein Verbund von Fachärzten zum Thema CED. Über die Arztsuche können Sie einen Gastroenterologen in Ihrer Nähe finden.

  • StudiCED berät Studierende mit CED zu Themen wie Uni-Bewerbung und Härtefallregelungen.

Haut

  • Der Deutsche Psoriasis Bund e. V. setzt auf Selbsthilfe. Der Verein von und für Menschen mit Psoriasis bietet Information und Unterstützung rund um die Erkrankung und vertritt auch die Interessen seiner Mitglieder.

  • Einen Psoriasis-Experten finden Sie bei PsoNet, einem Zusammenschluss regionaler Psoriasis-Netzwerke.

 

Auge

Tipp:

Das Robert Koch-Institut (RKI) bietet wichtige Informationen, zum Thema Impfung, Infektionsschutz und veröffentlicht regelmäßig die aktuellen Impfempfehlungen.

Sie planen eine Reise oder einen Arbeitsaufenthalt im Ausland? Die folgenden Anlaufstellen stehen Ihnen bei diversen gesundheitlichen Fragen rund um Ihren Auslandsaufenthalt zur Seite:

 

App

Die App „Sicher Reisen“ des Auswärtigen Amts bietet unter anderem Reise- und Sicherheitshinweise zu Ihrem Reiseland. Sie können sie sowohl im App Store als auch bei Google Play herunterladen.

Gut zu wissen: Euronotruf 112

Die 112 können Sie überall in der EU kostenlos anrufen - sowohl vom Festnetz als auch vom Handy aus. Sie werden direkt mit dem zuständigen Notrufdienst (Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr) verbunden. Auch in einigen Nicht-EU-Ländern, wie der Schweiz und Großbritannien, ist die 112 die offizielle Notrufnummer.

 

In den USA und Kanada erhalten Sie unter 911 Hilfe.

Unterstützung einfach finden

All diese Anlaufstellen im In- und Ausland sind selbstverständlich nur ein Auszug der Unterstützungsangebote, die Ihnen zur Verfügung stehen.
Auf unserer Karte können Sie ganz bequem zum Beispiel nach Selbsthilfegruppen suchen.

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Lust auf leckere Rezepte? Hier finden Sie Gerichte zum Genießen.

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